Manager für KI-Transformation und Toolintegration (IHK)
Der nächste logische Schritt auf meinem Weg war die intensive Auseinandersetzung mit Künstlicher Intelligenz – nicht nur theoretisch, sondern vor allem praktisch. Denn genau wie bei agilen Methoden gilt auch hier: Entscheidend ist nicht, was möglich ist, sondern was man daraus macht.
Über mehrere Monate hinweg habe ich mich in einem umfassenden Praxistraining intensiv mit den Möglichkeiten von KI in Unternehmen beschäftigt. Dieses Training war alles andere als oberflächlich. Es ging nicht nur um Tools oder Trends, sondern um echte Anwendung: Prozesse verstehen, Potenziale erkennen und daraus funktionierende Lösungen entwickeln.
Am Ende dieses Weges stand nicht einfach nur eine Prüfung, sondern ein echtes Projekt. Ich habe einen eigenen KI-Use-Case entwickelt, umgesetzt und präsentiert: eine Lösung zur automatischen Lead-Qualifizierung, kombiniert mit einer vollautomatischen KI-Bewertung und einer strukturierten Weitergabe von Informationen an Mitarbeiter. Ein System, das nicht nur Daten verarbeitet, sondern konkret dabei hilft, Vertriebsprozesse effizienter und intelligenter zu gestalten.
Mit dem erfolgreichen Abschluss dieses Projekts und der dazugehörigen Prüfung wurde mir das IHK-Zertifikat als „Manager für KI-Transformation und Toolintegration“ verliehen. Parallel dazu erhielt ich die offizielle Zertifizierung als KI-Manager durch das tomorrow first Certification Institute.
Für mich war das ein besonderer Moment. Nicht nur, weil zwei anerkannte Zertifizierungen zusammenkommen, sondern weil sie das bestätigen, was mir wichtig ist: Theorie ist gut – aber echte Umsetzung ist entscheidend.
Was macht ein KI-Manager eigentlich?
Ein KI-Manager übersetzt die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz in konkrete Anwendungen. Es geht darum, die richtigen Anwendungsfälle zu identifizieren, sinnvolle Tools auszuwählen und diese so in bestehende Prozesse zu integrieren, dass ein echter Mehrwert entsteht. Dabei ist nicht die Technologie der Engpass, sondern meist die Struktur, die Datenbasis oder die fehlende Verbindung zwischen Fachbereich und Technik.
Genau hier setze ich an. Ich denke nicht in einzelnen Tools, sondern in Lösungen. Ich verbinde technisches Verständnis mit unternehmerischem Denken und sorge dafür, dass KI nicht als Spielerei endet, sondern messbare Ergebnisse liefert.
Warum ist das heute so wichtig?
Weil wir an einem Punkt stehen, an dem Künstliche Intelligenz nicht mehr optional ist. Unternehmen, die heute lernen, KI sinnvoll einzusetzen, werden morgen einen klaren Wettbewerbsvorteil haben. Gleichzeitig entsteht aber auch eine neue Herausforderung: Die Vielzahl an Möglichkeiten führt schnell zu Unsicherheit oder Aktionismus.
Ein strukturierter Ansatz – kombiniert mit Erfahrung und Praxis – ist deshalb entscheidend.
Für mich persönlich war diese Weiterbildung mehr als nur ein Zertifikat. Sie war ein intensiver Lernprozess, der mir gezeigt hat, wie viel Potenzial in der Verbindung von Mensch, Prozess und Technologie steckt.
Oder anders gesagt:
Ich sorge dafür, dass aus „Wir sollten mal etwas mit KI machen“ ein „Das läuft bereits und bringt Ergebnisse“ wird.


